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Nein, hier geht es nicht um ein legendäres Fahrzeug aus Frankreich.

Hier geht es um die Lebensgeschichte des Kini.

 

An einem kalten Wintertag ward ein Kini geboren. Es war so kalt, daß es überhaupt nicht mehr als warm zu bezeichnen war. Sein einziges Glück war, daß es gerade Essenszeit war, so daß sogleich eine warme Suppe seinen Temperaturhaushalt ausgleichen konnte.

Knapp also dem Erfrierungstod bei der Geburt entronnen, konnte er beginnen, die Welt zu erkunden. Beständig steigerte er sein Wissen, jedoch seine Neugier konnte nicht abschließend befriedigt werden.

So geschah es, daß er sich in eine Erziehungsanstalt begab, wo er hoffte, sich weiteres Wissen aneignen zu können. Doch auch nach 10 Jahren intensiver, streng katholischer, humanistischer und naturwissenschaftlicher Ausbildung hatte der Kini noch nicht das Gefühl, wirklich am Ziel zu sein.

Er war aber ein sehr gläubiger Mensch, und er merkte, daß seine Gebete Wirkung zeigten und wahr wurden. Sein tägliches Morgengebet lautete:

 

O Herr, gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

 

Auch wenn es mit der Kraft nicht immer klappte - die Gelassenheit, die ihm gegeben ward, erlaubte es ihm, damit in innerem Frieden sein Leben weiterzuführen.

Der endlosen Theorie müde, beschloß der Kini, den Lehranstalten der geistigen Ertüchtigung den Rücken zu kehren, und die Welt mit seiner Hände Arbeit zu beglücken. Er verdingte sich sich bei einem Lehrherrn, auf daß dieser ihm die Geheimnisse der Mechanik näher bringe.

Kaum hatte der Kini die Lehrjahre hinter sich gebracht, mußte er erkennen, daß Handwerk eben keinen goldenen Boden, sondern leere Kassen hat.

Wieder mußte der Kini nach jemand suchen, der willens war, seine Arbeitskraft gegen bare Münze zu tauschen. Nach einigen Irrwegen fand er schlielich jemand, der bereit war, die Arbeit eines Kinis halbwegs würdig zu entlohnen.

Auf diesem mühsamen Weg durch die Welt stolperte der Kini auch eines Tages über die ausgestreckten Beine einer Frau, die sich anschickte, des Kinis Gesellschaft zu wünschen. Sehr schnell erkannte der Kini, daß es an der Zeit war, sich ein Kinigin zu erwählen, und so wurde im kiniglichen Hause Vermählung gefeiert.

Schon bald konnte sich der Kini und seine Kinigin über einen kleinen Prinzen freuen, und auch der zweite Prinz ließ nicht lange auf sich warten. Als sich schließlich ein dritter Prinz das Leben in der kiniglichen Familie bereicherte, schien das Glück perfekt zu sein.

 

An dieser Stelle würde der Autor  die böse Schwiegermutter auftreten lassen, um der Geschichte eine besondere Dramatik zu verleihen. Jedoch will der Kini dies vermeiden. Und des Kinis Wille ist dem Autor Befehl!

 

Der Kini lebte also mit seiner Kinigin und den drei Prinzen glücklich und zufrieden....

Zufrieden?

Zufrieden trifft wohl zumindest für die Kinigin nicht zu, denn ihr stand nach anderem der Sinn. Insbesondere schien es, es mangele ihr an Wohlgemut an des Kinis Seite.

So geschah es, daß der Kini fortan sein Leben wieder allein in die Hand nehmen konnte, was er auch tat.

Nach anfänglichen Widrigkeiten gelang dies dem Kini recht zufriedenstellend.

Doch eines Abends begab es sich, daß die Prinzen nach dem Kini ruften. Sie waren des Verhaltens der ehemaligen Kinigin überdrüssig und flehten um Einlaß in des Kinis Gemächern.

Wieder wurde das Leben des Kini durcheinander geworfen, plötzlich waren da die Prinzen, die Aufmerksamkeit einforderten.

Das war fast wieder so, wie es während der Ehe war...

Nur entspannter....

Jedoch war es nötig, sich ein neues Schloß zu suchen. Ein glücklicher Zufall beschied dem Kini mit seinen Prinzen eine standesgemäße Behausung direrkt im Herzen der Stadt.

Und so bereitet der Kini jetzt in Ruhe seine Prinzen auf das Leben vor. Und es scheint, daß die Prinzen sich nicht schlecht schlagen dabei..

 

 

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