mobile Historie

Hier mal die "Mobilografie" des Kini.

Von vielen gibt es leider keine Fotos, weil das zu einer Zeit stattfand, als noch niemand das Wort Digitalfotografie aussprechen konnte...

Die Liste ist etwas umfangreicher, als bei vielen Menschen. Es gab Zeiten, da hab ich, wenn der Aschenbecher voll war, das Auto gewechselt.

Los gings mit einem Suzuki LJ 80, 40 PS, 105 km/h Höchstgeschwindigkeit. Aber wenn man 18 ist, kann man auch mit wenig Leistung genug Blödsinn machen. Er wurde leider ein Opfer des Materialfraßes. Der Rost war schneller, als ich damals dagegen ankämpfen konnte.

Danach wurde es richtig feudal: Fiat 132 in der Top-Ausstattung, Automaitk mit 122 PS. Das war zu der Zeit eine Ansage. Leider ist ihm auf verschneiter Straße ein Baum vor die Haube gesprungen...

Danach hab ich mich in Heimattreue geübt und mir einen BMW 320/4 zum fahren hergerichtet.

Um die Zeit zu überbrücken, die ich brauchte um die Folgen der Gartenmauer zu beseitigen, die auf die Straße gelaufen war, legte ich mir einen 1602 zu.

Der 3er lief irgendwann wieder, doch dann kam der TÜV: Durchrostungen an tragenden Teilen. In einem Ausmaß, daß es wunderte, daß die Hinterachse noch drin war.

Zum Glück hatte der BMW-Tandler meines Vertrauens grad nen schönen 6-Zylinder da stehen.

Irgendwann hab ich mir eingebildet, der frißt zu viel Barmittel und hab ihn wieder verscherbelt und getauscht gegen nen Opel Manta. 60 PS!! Wie doof kann man eigentlich sein??????

Der wurde aber nicht alt mit mir, nach wenigen Wochen sprang nach einer regnerischen Glatteis-Nacht ein Telefonmast auf die Straße und hat dem Manta der Gar aus gemacht.

Ich besann mich wieder auf bajuwarische Wertarbeit und ein 323i zog in meiner Garage ein.

Der hat richtig Spaß gemacht, mit Sportgetriebe und Selbstsperrdifferential. 143 PS mit der guten alten K-Jetronic. Der Sprit hast zwar duech die Leitungen laufen hören, aber es war gut!

Dann kam meine Lehrzeit und der BMW war finaziell nicht mehr zu rechtfertigen.

Als ein Unfall-Corolla reinkam, hab ich meinen Chef beschwatzt, daß er den nicht an die Afrika-Connection verscherbelt, sondern mir überläßt. So bin ich zu meinem ersten Toyota gekommen.

Weil ich ja jetzt dabei war, die Mechanik zu erlernen, hab ich also weiter nach Unfallern geschaut, und so fiel mir ein Golf syncro in die Finger. Weil von zwei Autos eins weg muß, bot ich beide an, der Toyota war zuerst weg.

Mein Vater war viel unterwegs und eines Tages trug es sich zu, daß er mir berichtete von einem Passat Variant. Alt, aber fährt und gibt es fast geschenkt. Natürlich zögerte ich keine Sekunde, machte nen neuen TÜV drauf und fortan war ich Passat-Fahrer. Der war im übrigen das günstigste Auto, das ich je gefahren habe.

Solange, bis auf der Autobahn ein Ventil sich zwanglos von seinen Keilen befreite, sich vom Kolben mit ansaugen ließ und sich mithilfe desselben einen neuen Kanal durch den Zylinderkopf bahnte.

Zum Glück hatte ich von meinem mittlerweile neuen Arbeitgeber grad einen Ford Sierrra erworben, der kurz vor der Vollendung stand. Der 2-Liter-DOHC-Motor von Ford hat auch gut Spaß gemacht, und ich fand, das Auto war deutlich besser, als sein Ruf. Ich bin den gern gefahren.

Solang bis ich nen HJ 60 rumstehen sah.

Natürlich knnte ich dieses Rumstehen nicht dulden, und so tauschte ich den Ford gegen einen Toyota (was meinem Chef nicht wirklich gefallen hat, wie ich später mitbekommen hab).

 

Unfallautos, die ich zu der Zeit hergerichtet hab, hab ich meistens auch selber gefahren, und so kamen die Kennzeichen vom HJ runter und auf nen BMW 320i drauf. Den hatte ich aber nur kurz, sehr schnell waren Mitbürger mit Migrationshintergrund sehr erpicht darauf, einen Halterwechsel durchzuführen.

Also wieder HJ 60.

Ich bin dann zufällig über nen Mini gestolpert.

Leider hat der irgendwie keinen Öldruck aufgebaut. Also hab ich kurzerhand den Motor rausgeholt, zerlegt und neu aufgebaut. Das hat natürlich ne Zeit lang gedauert...

Dann kam eine harte Zeit. Um den HJ zu retten, hab ich ihn verkauft.

Mit dem dann fahrbereiten Mini hab ich meinen 30. Geburtstag gefeiert...

Und hab in der Zeit auch meine jetzige Ex kennen gelernt. Und in der Erinnereung an den Passat, schafften wir uns einen solchen an, 5-Zylinder mit ausreichend Leistung.

Als Bauschlampe war er mir aber zu schade, also kam für die Baustelle ein zweiter her. Wie die Hütte fertig war, hab ich den für 1 Mark verkauft. Damals hätte man fürs entsorgen Geld zahlen müssen...

Und weil beim Hausbau auch ein Auto mit rausspringen muß, haben wir uns einen BMW 525 tds gegönnt.

Zum Glück haben wir den rechtzeitig wieder verkauft, der stand kaum beim Händler, wie der mich anruft, ob bei mir immer alles funktioniert hätte. Ich konnte ihm das versichern, zumal er ja auch selber eine Probefahrt mit dem Auto gemacht hatte. Bei der Kiste brach scheinbar die Platine vom Cockpit, also Tacho, Drehzahlmesser, etc.

Da mußte es dann günstig werden, aus dem BMW wurde ein Seat Toledo, Saugdiesel mit 69 PS. Nachdem ich mich ein wenig um die EPP gekümmert hatte, konnte ich mit dem Gasfuß den Rückspiegel verdunkeln... ;-)

Und weil Mama mit zwei Kindern aufm Dorf ohne Auto nicht sein kann, brauchten wir ab sofort einen Zweitwagen: Es wurde ein Mitsubishi Space Wagon der ersten Generation. Sehr bald mußte ich feststellen, daß das "Space" in der Modellbezeichnung wohl etwas übertrieben war. Um die Prinzen vernünftig unterzubringen, hab ich die Rücksitzbank nach hinten versetzt, die dritte Reihe flog raus.

Das ging gut, bis die erste Urlaubsreise anstand: Die Kiste war zu klein, egal, wie man das drehte und wendete. So kam der erste L300 in die Garage.

Mit dem Toledo fuhr ich täglich rund 60 km zu Arbeit. Das ging recht gut, bis diese Vollpfosten eines Tages mitten auf die Straße eine Baustelle mit Ampel gebaut haben. Auf dem Heimweg von der Nachtschicht hab ich zu spät überrissen, was da los ist und der Toledo hat sich nach einem Rempler vorn und einer Rolle seitwärts in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.

Dringend benötigter Ersatz kam in Form einer Nissan Vanette Cargo. 2-Sitzer, LKW-Zulassung, runtergeranzt. Perfekt, um damit zur Arbeit zu fahren und Brennholz aus dem Wald zu holen.

Zwischenzeitlich hatte der L300 seine erste Urlaubsreise gut gemeistert, und die zweite stand an. Dummerweise kam ich zufällig bei dem Mitsubishi-Händler vorbei, bei dem wir den gekauft hatten. Da stand ein L300 Luxus auf dem Hof....

Langer Rede kurzer Sinn: natürlich haben wir den Bus getauscht. Das Auto war ein Traum!

Nur die 120 km Arbeitweg jeden Tag mit der alten Vanette waren verbesserungsfähig. Und so kam ich zu meinem K160. Das Traumauto aus meiner Jugendzeit!

Mit der sagenhaften Motorleistung von 95 PS bin ich mit nem 7-Meter Wohnwagen (Aufbaulänge!) zu einem Treffen der Offroad-IG Graz gefahren. Der Paß war richtig spaßig: Im zweiten Gang wurd er heiß, im ersten war er einfach unterfordert. Aber, was hilfts, halt den Fuß vom Gas und im ersten Gang den Paß rauf. Ich bin mit der Konfiguration K160/7meter-Wohnwagen bis auf die Insel Pag in HR gefahren.

Und das, obwohl das Auto beinahe zum Scheidungsgrund geworden wäre: Ich hab einige Urlaubswochen damit verbracht, Rost gegen Blech zu tauschen: Radläufe und Schwelle gabs zu kaufen. Zusätzlich hab ich 4 qm Blech eingebaut. Meine jetzige Ex fand das gar nicht lustig.

Die Zeit verging und die Prinzen wurden größer. Der erste konnte mit einer Sitzerhöhung im Auto auskommen, und so entschieden wir (eigentlich wars ich), daß wir nicht mehr einen Bus brauchte, der die Kleinigkeit von ca. 14 Litern flüssigen Super-Fossilien durch die Kammern laufen läßt.

Wir haben den L300 Luxus gegen nen LandRover Discovery td200 getauscht.

Seitdem bin ich vom LandRover-Virus geheilt. Mehr sag ich jetzt dazu nicht.

Kaum war der Bus weg, hat mir meine Holde mitgeteilt, daß wir uns auf einen dritten Prinzen einrichten dürfen.

Das war dann das Aus für meinen K160. Mit zwei Kindersitzen ging das noch, ein dritter ist nicht möglich.

Also wurde der Disco zu meinem Auto und aus dem K160 wurde ein Hyundai Starex. An dem eigentlich sehr schönen und komfortablen Auto war aber am Motor einiges im Argen und so hab ich den nach relativ kurzer Zeit mit Motorschaden wieder verkaufen müssen.

Es kam die Toyota Previa ins Haus. Ich hatte es wieder geschafft, einen Heckantrieb als Familienkutsche zu organisieren!

Die Previa lief unauffällig, dafür machte der Disco Probleme.

Ich hatte den gekauft mit 115 000 km. Während der rund 40 000 km, dieich ihn hatte habe ich Schalt- und Verteilergtriebe und die Vorderachse gewechselt.

Das Auto hat aus Wasser Öl gemacht: Oben lief Wasser rein, unten Öl raus.

Irgendwann is gut und ich hab ihn wieder verscherbelt.

Mir ist ein Opel Campo ins Gesicht gesprungen. Gelaufen bei der RheinBraun AG, oder wie die heißen. Sprich also, es waren schon vernünftige Reifen drauf, aber dafür - und das wußte ich damals nicht - recht überschaubare Pflege und Rostvorsorge. Nach einem Versuch, des Rostes Herr zu werden, mußte ich erkennen, daß die Kiste schneller rostet, als ich schweißen konnte. Besonders tragisch, weil nicht die Karosse, sondern der Rahmen des Opfer war.

Mit dem Campo hab ich meinen 40. Geburtstag gefeiert.

Es ging lustig weiter: Der 3,1 Liter Motor im Campo machte richtig Spaß, und so kam als Nachfolger ein Monterey mit ebenselbigem Motor. Nur mit Ladeluftkühlung und ein paar wenigen PS mehr.

Dieser Monterey war im Nachhinern betrachtet das beste Auto, das ich jemals hatte.

Leider wurde er finanziell nicht mehr tragbar, wie sich meine Holde entschlossen hat, sich einem anderen an den Hals zu werfen.

Ich meine, es war auf dem Treffen der Offroad-IG Graz, wo mir jemand von den Offroad-Eigenschafetn seines Kia Sportage vorgeschwärmt hat, also hab ich mir - ganz kostenbewußt - eine ebensolchen angelacht, Benziner mit Gasanlage.

Vollkommen gegen den "kostenbewußt"-Faktor sprachen jedoch im täglichen Gebrauch die Verbrauchswerte: rund 15 Liter Gas genehmigte sich der Zwerg.

Und weil die Gasanlage sowieso nicht eingtragen war und der TÜV anstand, trennten sich unsere Wege wieder.

Der erste Ford R20 kam ins Haus.

Auch der war ein Trauerspiel. Der Motor ist nie richtig gelaufen, am Ende hab ich in meiner Verzweiflung den Motor getauscht und feststellen müssen, daß der exorbitante Verbrauch von stellenweise fast 20 Litern Diesel eine ander Ursache haben mußte.

Ich hatte aber grundsätzlich die Nase voll von "immer-am-Auto-schraube-müssen" und es gelüstete mich nach einem Neuwagen (wie doof kann man eigentlich sein?).

Auf einer Ausstellung hatte ich den damals neuen Nissan NV200 gesehen und war von dem Format begeistert.

Kurzum: Ich dachte, ich könnte vernünftig sein und hab mir die Kiste geleast. Privat. Ich weiß jetzt, was ich nie und nimmer im Leben wieder machen werde!

Es kreuzte wieder ein R20 Maverrano meinen Weg.

Diesmal mit LLK und 125 PS.

Der war nicht verkehrt, nur als U-Boot taugt er nicht, wie ich feststellen mußte. Zum Glück hatte ich noch den überflüssigerweise gewechselten Motor aus dem ersten Maverick runstehen, und so konnte ich den Wasserschlag relativ gnstig beheben. Der ADAC hat sich bei der Aktion leider als absolut inkompetent und vollkommen überfordert erwiesen, ein Auto 300 km innerhalb Deutschlands zu transportieren.

Dieser R20 sollte dennoch zu dem Auto werden, das so lange wie nie ein anders zuvor von mir genutzt wurde. Gut drei Jahre waren wir zusammen.

Dann kam wieder TÜV und ich hatte keine Lust mehr, nochmal Arbeit reinzustecken. Die Liebe war erloschen, bzw. es war von Anfang an eine Vernunft-Ehe.

Ich wollte wieder was zum lieben.

Und so ist es jetzt ein vollkommen unvernünftiger, aber geiler, Monterey 3,2 V6 mit astronomischem Verbrauch.

Aber der Monty darf das....

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